In der Nacht vom 08./09.09.2011 werden im Stadtzentrum von Fürstenwalde Trinkwasserleitungen gespült. Die Spülung ist von 22 Uhr bis gegen 6 Uhr vorgesehen. Betroffen sind die Stadtbereiche Am Niederlagetor, Goetheplatz, Domgasse/Domplatz, Kehrwiderstraße und Am Schloßturm.
Während der Spülung in den genannten Bereichen ist die Wasserversorgung unterbrochen, wir bitten Sie daher sich für diesen Zeitraum mit Wasser zu bevorraten. Nach Wiederinbetriebnahme der normalen Trinkwasserversorgung kann es zu Druckschwankungen und leichten Wassertrübungen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Im Kartenausschnitt ist die zu spülende Leitung rot dargestellt.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
In der Nacht vom 25./26.08. 2011 werden im östlichen Stadtgebiet von Fürstenwalde Trinkwasserleitungen gespült. Die Spülung ist von 22 Uhr bis gegen 6 Uhr vorgesehen. Betroffen sind die Stadtbereiche Ziolkowskiring Nr. 1 bis 35 und 50 bis 80 sowie die Straße An der Oderbruchbahn und der Ausbau Ost.
Während der Spülung in den genannten Bereichen ist die Wasserversorgung unterbrochen, wir bitten Sie daher sich für diesen Zeitraum mit Wasser zu bevorraten. Nach Wiederinbetriebnahme der normalen Trinkwasserversorgung kann es zu Druckschwankungen und leichten Wassertrübungen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Im Kartenausschnitt ist der betroffenen Bereich rot dargestellt. Betroffen sind etwa 1000 Einwohner.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Das Trinkwasser des Wasserwerkes Fürstenwalde wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weiterhin vorsorglich mit Chlordioxid in einer Zugabekonzentration von maximal 0,4 mg/l desinfiziert.
Das Versorgungsgebiet umfasst neben der Stadt Fürstenwalde die Gemeinden/Ortsteile Berkenbrück, Demnitz, Langewahl, Rauen, Bad Saarow OT Petersdorf, Hangelsberg, Mönchwinkel, Spreeau, Hartmannsdorf und Gölsdorf.
Das Trinkwasser wird regelmäßig untersucht, so dass sichergestellt bleibt, dass die laut Trinkwasserverordnung zulässige Konzentration an Chlordioxid und des Reaktionsproduktes Chlorit nicht überschritten werden. Das Trinkwasser können Sie daher weiterhin uneingeschränkt wie gewohnt nutzen.
Vor Wochen (siehe unsere bisherigen Veröffentlichungen im Internet und der Tagespresse) waren coliforme Keime im Trinkwasser der Stadt Fürstenwalde, nördlich der Spree und in den Gemeinden/ Ortsteilen Hangelsberg und Hartmannsdorf festgestellt worden. Die Ursachen hierfür konnten nicht abschließend festgestellt werden. Sicher ist lediglich, dass die Keime nicht vom Wasserwerk Fürstenwalde in das Trinkwassernetz gelangt sind, sondern möglicherweise in Folge von aufgetretenen Rohrbrüchen im Stadtgebiet Nord, einer Wiederverkeimung nach Reinigung des Hochbehälters Buchholz oder durch Umschieberungen im Stadtgebiet, aber auch durch Rückwirkungen aus Verbindungen mit Eigenversorgungsanlagen. In Hangelsberg wurde eine unzulässige Verbindung zwischen einer Eigenversorgungsanlage und dem öffentlichen Trinkwassernetz festgestellt. In dem betroffenen Anschluss wurden coliforme Keime nachgewiesen, die aus der Eigenversorgungsanlage stammen können.
Coliforme Keime werden im Trinkwassernetz nicht mehr nachgewiesen, die Desinfektion wird aber vorsorglich fortgeführt um bis zu Abschluss der großangelegten Spülaktionen im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Fürstenwalde eine Wiederverkeimung sicher auszuschließen.
Es ist damit zu rechnen, dass die Spülaktionen noch mehrere Monate in Anspruch nehmen werden, dies liegt vor allem daran, dass mit viel Aufwand zunächst Spülauslassstellen an geeigneten Standorten geschaffen werden müssen, über die die großen Mengen an Spülwasser (jeweils mehrere Tausend m³) abgeleitet werden können. Die Spülaktionen konzentrieren sich derzeit noch auf die stadteinwärts führenden Transportleitungen, Verbraucher waren daher bisher nur im geringen Maße betroffen. Dies wird sich jedoch ändern sobald die Versorgungsleitungen gespült werden. In den Versorgungsabschnitten, die gespült werden, muss mit kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen, Wassertrübungen und Druckschwankungen gerechnet werden. Wir bitten Sie deshalb unsere diesbezüglichen Informationen in der Tagespresse, auf unserer Homepage und durch Postwurfsendungen aufmerksam zu verfolgen.
Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gerne.
